E-Mobilität

Meilensteine der Elektromobilität
Quelle: Wikipedia.de

Als erstes anerkanntes elektrisches Straßenfahrzeug gilt das 1881 von Gustave Trouvé entwickelte Trouvé Tricycle, welches ihm als Prüfstand für seine eigens entwickelten Elektromotoren diente. Es wurde im selben Jahr auch auf der internationalen Elektrizitätsmesse ausgestellt.

Am 29. April 1899 schrieb der Belgier Camille Jenatzy Geschichte, als er in Paris mit seiner elektrischen „La Jamais Contente“ als erstes Straßenfahrzeug eine Geschwindigkeit von über 100 km/h erreichte.

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Ab 1905 bauten die Siemens-Schuckertwerke in Berlin die „elektrische Viktoria“, welche damals auf eine Reichweite zwischen 60 und 80 Kilometer kam. Sie wurde als viersitziger Tourenwagen gebaut und als Hoteltaxi eingesetzt, als Kleinbus und als Lieferwagen.

Mit Beginn des ersten Weltkrieges gerieten die Elektromobile immer mehr in den Hintergrund, da sie mit ihren Ladezeiten den schnellen Tankzeiten der Verbrenner-Fahrzeuge unterlegen waren – das war militärisch natürlich ein großer Nachteil.

Erst zum Ende der 90er Jahre kam es aufgrund der durch den Goflkrieg ausgelösten Ölkrise und dem wachsenden Umweltbewusstsein dazu, dass die Forschung wieder in Richtung der Elektroautos gelenkt wurde.

Mit Serien-und Kleinserienfahrzeugen wie dem Tesla Roadster, dem Tesla Modell S oder dem Think City der Firma Think global kam eine neue, alltagstauglichere Generation der Elektrofahrzeuge auf den Markt.

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Als Porsche 2015 den Mission E und damit den Prototypen des Taycan vorstellte, begannen auch Firmen, die sich durch traditionelle Antriebe profilierten, sich intensiver der Elektromobilität zuzuwenden.